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Dienstag, 17. Oktober 2017

01.09.2007

BRK Kinderfest in Planegg

Am Samstag den 01. September 2007 fand das 13. Kinderfest der BRK Bereitschaft Planegg/Krailling statt. Mit Biertraglklettern, Karussell, Eisenbahn, Spielestrasse und einer großen Hüpfburg konnten sich die Kinder so richtig austoben. Vor allem vom Wundenschminken waren die Kleinen und Großen begeistert. Leider machte das Wetter dem Team des BRK einen Strich durch die Rechnung, so daß alle Besucher und Helfer ins große Festzelt flüchteten. Im Zelt wurde ein Einsatz mit einem Brandopfer nachgestellt, um den kleinen und großen Besuchern die Arbeit näher zu bringen. Insgesamt waren 31 Helfer 245 Stunden im Einsatz, um den Kindern einen unvergesslichen Tag zu gestalten. Das nächste Kinderfest findet am 06.September2008 statt, dann hoffentlich mit viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

19.06.2007

SEG Einsatz Krankenhaus Starnberg

Am 20. Juni um 22:55 wurde die BRK Bereitschaft Planegg/ Krailling als Teil der Schnelleinsatzgruppe Starnberg Nord aufgrund eines Brandes im Krankenhaus Starnberg alarmiert. 10 Einsatzkräfte aus Planegg und Krailling rückten mit zwei Fahrzeugen zur Unterstützung der Starnberger Kollegen aus. Durch einen technischen Defekt an einem Wäschetrockner war es im Krankenhaus Starnberg zu starker Rauchentwicklung gekommen. Da deshalb durch die Einsatzleitung eine Teilevakuierung des Krankenhauses in Erwägung gezogen wurde, blieb die Einsatzbereitschaft der anwesenden ehrenamtlichen Helfern bis etwa Mitternacht erhalten.

20.04.2007

Vermeintlicher Flugzeugabsturz

Am Freitag, den 20.04.2007 gegen 18:24 wurde die SEG Starnberg zu einem vermeintlichen Flugzeugabsturz zwischen Starnberg und Maising alarmiert. Mehrere Anrufe aus der Bevölkerung gingen bei der Rettungsleitstelle ein mit der Mitteilung über eine Challenger, die mit ungewöhnlichen Geräuschen wankend über Starnberg flog und mit einem lautem Geräusch am Horizont verschwand. Daraufhin wurde im Landkreis Starnberg Großalarm ausgelöst.

Die Bereitschaft Planegg/Krailling rückte mit 6 Helfern auf dem MTW aus. Insgesamt waren aus dem Landkreis Starnberg 74 ehrenamtliche Helfer des Roten Kreuzes im Einsatz. Nach ca. 1 Stunde vergeblicher Suche, unter anderem mit Hilfe zweier Hubschrauber der Polizei, wurde klar, dass das Flugzeug glücklicherweise den Weg nach Oberpfaffenhofen gerade noch schaffte und dort sicher notlanden konnte. So waren keine Verletzten zu beklagen.

12.04.2007

SEG Einsatz bei Waldbrand

Am 12. April um 17:07 wurden die Einsatzkräfte der BRK Bereitschaft Planegg Krailling alarmiert: Die Einsatzmeldung lautete Großflächenbrand in Gauting.

Bereits 13 Minuten nach der Alarmierung rückte der Mannschaftstransportwagen mit 6 Mann Besatzung als Teil der Schnelleinsatzgruppe (SEG) Starnberg Nord zum Aufstellungsort Hauptschule Gauting aus. Die Feuerwehren Gauting, Stockdorf, Buchendorf und Krailling bekämpften einen Waldbrand auf ca. 1500 qm Fläche. Bis zum Einsatzende um 18:03 wurde die medizinische Absicherung der Einstzkräfte sichergestellt.

28.03.2007

Besuch bei Christoph 1

Der vergangene Dienstabend am 22.3. war für die Bereitschaft Planegg/ Krailling etwas ganz besonderes: mit ihren Kindern zusammen trafen sie sich um 19 Uhr auf dem Gelände des Harlachinger Krankenhaus am Hangar des „Christoph 1“.

Der Rettungsassistent Roland Gebhardt, seit 16 Jahren hier tätig, empfing sie in der großen Halle, wo sie direkt neben dem Hubschrauber Platznehmen durften, um erst einmal etwas über die Geschichte des Fluggerätes zu hören.

„Christoph 1“ wurde 1970 vom ehemaligen Chefarzt der Chirurgie am Harlachinger Krankenhaus und ehemaligen Chefarzt des Kreisverbandes Dr. Hans Burghart, jetzt Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes, ins Leben gerufen und war der erste zivile Rettungshubschrauber Deutschlands. In den 60er Jahren gab es statistisch ca. 20000 Verkehrstote, heute hingegen sind es nur noch etwa 7000. Diese Verbesserung ist nicht zuletzt dem schnellen Zubringen des Notarztes zum Unfallort und dem schnellen Transport ins Krankenhaus durch den Hubschrauber zu verdanken. Aber auch für Verlegungen in eine Spezialklinik und für Suchflüge wird der gelbe Retter benutzt. Selten werden einmal Medikamente und Blutkonserven transportiert. Übrigens heißt der Sohn des Dr. Burghart zwar Christoph, der wahre Namenspatron ist jedoch der Heilige Christophorus, Schutzpatron der Reisenden.

Bevor die Rotkreuzler nun selbst in den Hubschrauber steigen durften, erfuhren sie noch, dass er in einem Radius von bis zu 70 km zu Rettungseinsätzen fliegt, wofür er 21 Minuten benötigt. Eine Minute kostet dabei 50, - €. Er hat etwa 1600 Einsätze im Jahr, das bedeutet er fliegt 4-5 mal am Tag los, um zu helfen. Die Einsätze sind etwa zur Hälfte traumatologisch und zur anderen Hälfte internistisch.

 

10.02.2007

Jahreshauptversammlung

Am 8.2.07 trafen sich die Mitglieder der BRK Bereitschaft zu ihrer Jahreshauptversammlung im Rotkreuzhaus in der Germeringer Straße in Planegg. Da der Bereitschaftsleiter Roman Dreesbach verhindert war, wurde die Versammlung von seinen Stellvertretern Georg Voit und Dr. Rainer Wöhrle geleitet.

Voit betonte, dass sie im vergangenen Jahr mit der Fußball-WM und dem anschließenden Besuch des Papstes im Vergleich zu anderen Jahren größere Anforderungen zu meistern hatten als gewöhnlich, die Mitglieder hätten die Anzahl an zusätzlichen Einsatzstunden jedoch gut gemeistert. Mit 391 Stunden steht Alexandra Pickel an der Spitze der Rotkreuzler, gefolgt von Dreesbach und Voit.

 Nachdem der First Responder Anfang des Jahres 2006 wegen eines Unfalls ausfiel, konnte dank der schnellen finanziellen Hilfe der beiden Gemeinden Planegg und Krailling ein neuer Golf angeschafft werden. Allerdings war der First Responder erst einmal 13 Wochen nicht einsatzbereit, woraus die ca. 60 weniger Einsätze resultieren. In der Summe wurde der First Responder am häufigsten nach Krailling gerufen (ca.100 Mal), etwa zu gleichen Anteilen nach Planegg und Gräfelfing (jeweils ca. 50 Mal), letztere „wollen sich jedoch noch immer nicht an den Kosten beteiligen“, wie der Bereitschaftsarzt Rainer Wöhrle bemerkt. „Dabei finanzieren sich die Materialkosten nur über Spenden, wir können mit keiner Krankenkasse abrechnen!“ Der neue First Responder soll in diesem Jahr auch endlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die Jugendgruppenleiterin Gudrun Eichbaum berichtet von 17 aktiven kleinen Mitgliedern zwischen 8 und 12 Jahren. Neben dem Faschingsumzug, bei dem die Bereitschaft wieder mit einem eigenen selbstgestalteten Wagen mitfuhr, wurde erstmals an der Grundschule Krailling die Juniorhelfer-Ausbildung für die 3. Klassen mit großem Erfolg durchgeführt. Für das Feodor-Lynen-Gymnasium ist eine eigene Gruppe von Jugendlichen entstanden, die den Schulsanitätsdienst durchführen. Für Ende des Monats Februar wird geplant, auch an der Planegger Grundschule die 3. und 4. Klassen in der Ersten Hilfe zu schulen, und auch die Kraillinger Grundschule wird zu diesem Zweck im Juni wieder eine Projektwoche durchführen. Für den 1.9. wird wieder das Kinderfest auf dem Planegger Marktplatz geplant.