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Dienstag, 17. Oktober 2017

11.10.2008

Massenkarambolage auf der A96

29.09.2008

Wiesndienst 2008

Einsatzabwicklung der Sanitätsstation im Servicezentrum Theresienwiese.

Am sogenannten Maurermontag übernahm die Bereitschaft Planegg zusammen mit Rotkreuzhelfern der Bereitschaften Neuperlach, Gauting, Starnberg und Forchheim die Besetzung der Sanitätswache Oktoberfest im Servicezentrum an der Theresienwiese. Insgesamt ca. 65 Einsatzkräfte stellten die Patientenversorgung auf dem Festgelände sicher mit Tragenteams sowie im Servicezentrum in den Bereichen Einsatzabwicklung, Behandlung, Überwachung sowie die Besetzung von zwei Containerwachen im Bereich der Wiesn. Von den insgesamt 7 Tragenteams wurden in der Zeit von 9:30 morgens bis etwa ein Uhr abends insgesamt 79 Einsätze bewältigt.

07.09.2008

Kinderfest

Artikel Münchner Merkur

10.06.2008

EM-Einsatz in Innsbruck

Für in Innsbruck stattfindenden Spiele der Fußball Europameisterschaft 2008 unterstützte der Bezirksverband Oberbayern des Bayerischen Roten Kreuzes die Kollegen des Österreichischen Roten Kreuzes. Die Bereitschaft Planegg/Krailling stellte für das Spiel Spanien gegen Russland am 10. Juni einen Rettungswagen mit Besatzung. Insgesamt waren am 1. Spieltag in Innsbruck etwa 900 Helfer mit 140 Fahrzeugen vor Ort. Neben den österreichischen Hilfsorganisationen und dem BRK waren auch das Weiße Kreuz aus Südtirol und das österreichische Bundesheer im Einsatz.

tt.com

26.04.2008

Katastrophenschutzübung in Percha

Am Samstag, den 26. April 2008 fand in Percha am Starnberger See eine Katastrophenschutzübung für die Rettungskräfte aus dem Landkreis Starnberg sowie den angrenzenden Landkreisen statt. Als Schadensfall wurde eine Havarie mit Brand an Bord eines Schiffes der Bayerischen Seenschiffahrt angenommen. Die Bereitschaft Planegg/Krailling beteiligte sich mit einem Rettungswagen und einem Mannschaftstransportwagen als Teil der Schnelleinsatzgruppe Starnberg Nord an der Übung. Es wurde ein Behandlungsplatz zur Sichtung und Versorgung der von Feuerwehr, Wasserwacht und DLRG an Land gebrachten Schiffspassagiere eingerichtet. Nach der dortigen Erstversorgung wurden die Verletzten an die Rettungsdienstkräfte und Transporteinheiten des Katastrophenschutzes übergeben.


Bericht KV München

19.04.2008

Ausflug nach Solferino - Zu den Wurzeln des Roten Kreuzes

Am 18.4. 2008 trafen sich 50 Mitglieder der Rotkreuzbereitschaft Planegg/ Krailling zwischen 2 uns 72 Jahren zur Fahrt nach Solferino in Italien. Walter Mungel, der zur Arbeitskreisleitung Technik und Sicherheit gehört, hatte den Reisebus organisiert, damit sich alle Interessierten einmal selbst einen Eindruck von dem Ort machen konnten, der vor fast 150 Jahren den Kaufmann Henry Dunant zu seiner Idee zur Gründung des Roten Kreuzes inspiriert hatte. Demnach kämpfte in der Schlacht von Solferino 1859 während des 2. Italienischen Unabhängigkeitskrieges das Kaisertum Österreich gegen das Königreich Piemont-Sardinien und dessen Verbündeten Frankreich unter Napoleon III. Dabei gab es etwa 25.000 Verwundete und 6000 Tote.

Der ursprünglich aus geschäftlichen Gründen dort reisende Dunant war derart erschüttert von der Masse der Hilfsbedürftigen auf dem Schlachtfeld, dass er spontan begann, mit Hilfe von Freiwilligen, vorwiegend Frauen und Mädchen, die Verwundeten notdürftig zu versorgen und diese in die nahe gelegen Kirche in Castiglione delle Stiviere zu transportieren, wo sie in Abhängigkeit der Schwere ihrer Verletzung versorgt wurden, und nicht, wie bisher, in Abhängigkeit ihrer Nationalität. So kam es zu dem erfreuten und alle vereinenden Ruf „Tutti fratelli“ – alle sind Brüder.

In der Folge dieser Ereignisse entwickelte Dunant in seinem Buch „Erinnerung an Solferino“ die Idee von Hilfsorganisationen in allen Ländern, die mit den Grundsätzen der Neutralität und der Freiwilligkeit das Leid der Soldaten im Krieg verringern sollten. Daraus entstand 1864 die erste Genfer Konvention, vorbereitet durch die Gründung des Internationalen Komitees der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege im Jahr zuvor. Im Jahr 1876 erhielt das Komitee die bis heute gültige Bezeichnung Internationales Komitee vom Roten Kreuz.

Auf den Spuren Henry Dunants wurde nach Quartierbelegung in Peschiera direkt am Gardasee am nächsten Morgen nach San Martino gestartet. Dort erwartete die Reisenden ein Monument zur Erinnerung an Emanuel II. Im Inneren des Turmes gelangte die Gruppe bis nach oben, vorbei an gemalten Wandfresken. Von dort hat man einen weiten Blick auf das ehemalige Schlachtfeld. Im Beinhaus von Solferino beeindruckten mehr als 1000 knöcherne Gliedmaßen und Schädel, die an die Toten der Schlacht gemahnten – und nicht zuletzt an heutige kriegerische Ereignisse erinnerten. Ein gemeinsamer Gang zum Denkmal des Roten Kreuzes in Form eines großen gläsernen roten Kreuzes zur Kranzniederlegung war ein besonderes Erlebnis, bei dem alle Teilnehmer sich als ein Glied der Internationalen Rotkreuz-Bewegung fühlen konnten. An einer langen Mauer bewunderten die Reisenden die Steintafeln, auf denen 194 Länder als Mitglieder des Internationalen Roten Kreuzes vertreten sind.

Aber auch die kulinarischen Genüsse kamen auf der Reise nicht zu kurz: in einem Weingut wurde im Kellergewölbe wunderbar gespeist und der hauseigene Wein verköstigt, bevor sich alle auf den Weg nach Castiglione  machten, um dort als Abschluss des geschichtsträchtigen Tages das große Rot-Kreuz-Museum zu besuchen. Hier wurde neben der Historie besonders auf die aktuelle Problematik der Landminen aufmerksam gemacht, die besonders Kinder in Kriegsgebieten schädigen. Der Abend endete mit einem Weinfest und Tanzen unter freiem Himmel.

Am Sonntag fuhren die Rotkreuzler nach Planegg zurück. Die Reise war für alle voller Informationen über die Geschichte des Roten Kreuzes, aber auch die freundschaftlichen Kontakte wurden gepflegt, so dass sich alle einig waren, eine solche Reise wieder zu unternehmen.